Aaron Gähwiler
verrät im Lehrlings-Domino, wie er mit Druck umgeht.
OK-Präsident Gianluca Di Nella arbeitet mit seinem Team bereits zweieinhalb Jahre an der kommenden Messe.
Die Vorbereitungen für die Industrie- und Gewerbeausstellung Riga26 laufen seit zweieinhalb Jahren. OK-Präsident Gianluca Di Nella berichtet über Organisation, Herausforderungen und neue Wege.
Uzwil «Die Idee zur Riga26 entstand nicht am Schreibtisch, sondern durch Gespräche mit Unternehmen, Vereinen und Partnern aus der Region», sagt Gianluca Di Nella, Präsident des Organisationskomitees (OK). Seit rund zweieinhalb Jahren organisiert Di Nella gemeinsam mit neun weiteren OK-Mitgliedern die Industrie- und Gewerbeausstellung vom 28. bis 31. Mai. Für das gesamte Team ist die Planung Neuland: «Jede Riga wurde von einem anderen OK organisiert.» Dies liege wahrscheinlich daran, dass viel Zeit zwischen den Events liege, fügt er hinzu.
Das neue Organisationskomitee sei jedoch nicht ganz auf sich allein gestellt, wie Di Nella verrät: «Wir standen zu Beginn im Austausch mit ehemaligen OK-Mitgliedern.» Auch mit dem ehemaligen Präsidenten hatte Di Nella Kontakt. «Er sagte mir, dass der Aufwand in etwa bei 300 bis 500 Stunden läge», erinnert er sich. Da jedoch schon einiges an Unterlagen vorhanden gewesen sei, habe er nicht mit ganz so vielen Stunden gerechnet. «Es kommt aber in etwa hin», gibt er zu. «Es ist ein erheblicher Zeitaufwand», betont der Präsident, «möglich ist das nur dank klarer Organisation, seiner sauberen Aufgabenteilung und Vertrauen ins Team.» Auch für die Unterstützung seiner Frau ist Di Nella sehr dankbar.
Auf die Unterlagen der vorherigen Messen im Jahr 2012 und 2018 kann sich das neue Komitee stützen. «Im Jahr 2012 waren noch alle Unterlagen in Papierform», so Di Nella. «Man spürt, dass seit der letzten Riga acht Jahre vergangen sind», sagt der OK-Präsident. So seien zwar bereits einige Unterlagen digital, jedoch habe man auch im Jahr 2018 noch einiges auf Papier festgehalten. «Für die Riga26 halten wir rund 99 Prozent digital fest», verrät Gianluca Di Nella. «Unser Ziel ist es, eine Grundlage zu schaffen, auf der man auch in Zukunft aufbauen kann», betont er. Eine erneute Organisation in sechs Jahren möchte Gianluca Di Nella nicht ausschliessen.
Nicht nur die Form der Organisation, sondern auch das Riga-Gelände hat sich seit der letzten Ausführung der Messe verändert. «Für die Eröffnung am Donnerstag, 28. Mai, ist vorgesehen, dass die Baustelle vor der Uze-Halle abgeschlossen ist. Die Planung erfolgt entsprechend», verrät der OK-Präsident. Neben der frühen Kommunikation mit der Gemeinde und der Bauunternehmung ist Gianluca Di Nella auch dankbar für die Fachleute im Komitee. «Neben einer Fachperson aus der Baubranche haben wir auch Profis aus dem Bereich Marketing, Finanzen, Messebetrieb, Eventorganisation und der Ausstellungsbetreuung», sagt der Präsident.
Damit alle Gäste die Messe in vollen Zügen geniessen können, erarbeitet das OK ein Park- sowie ein ÖV-Konzept: «Neben den regulären ÖV wird die Firma Schmidt AG im 30-Minuten-Takt ein Riga-Shuttle von Oberbüren über Uzwil nach Oberuzwil fahren», erzählt Gianluca Di Nella. Zudem habe man am Wochenende das Parkhaus des Oberbürer Unternehmens Fust AG sowie am Abend und am Wochenende die Parkplätze der Firma Bühler AG mit ins Boot holen können: «So können die Gäste dort parkieren und mit dem Shuttle nach Uzwil kommen.» Das Organisationskomitee sei auch im Austausch mit Wiesenbesitzern rund um das Areal.
«Ein Grossteil der Ausstellungsfläche ist bereits vergeben», freut sich der OK-Präsident. Auch finanziell stehe die Riga auf mehreren stabilen Beinen wie der Standmiete, dem Ticketverkauf und dem Sponsoring. «Es laufen noch weitere Gespräche», verrät Di Nella. «Ich freue mich sehr, nach zweieinhalb Jahren Arbeit bald die Messe eröffnen zu können. Bis dahin gibt es aber noch einiges zu tun», schmunzelt Di Nella.
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