Sophia Erni
gewann den Thurgauer Malerlehrlingswettbewerb mit Äpfeln.
Die angedachte Fläche für das Projekt Wil West. Blau markiert das Grundstück des
Kantons St.Gallen, rot markiert dasjenige vom Kanton Thurgau.
Die Schweiz stimmt an diesem Sonntag über vier nationale Vorlagen ab. In Wil erreicht der politische Streit um die Projekte «Wil West» und «Wil will wohnen» gleichzeitig seinen Höhepunkt.
15:14 Uhr: Mit 54,68 Prozent Ja-Stimmen haben die St.Galler Stimmberechtigten der Vorlage Wil West zugestimmt. Damit ist der Verkauf der kantonalen Grundstücke an den Kanton Thurgau möglich, das Arealentwicklungsprojekt Wil West kann umgesetzt werden. Davon profitiert der Kanton St.Gallen gleich dreifach - mit attraktiven Arbeitsplätzen, weniger Zersiedelung und einer guten Verkehrsanbindung der Region. «Die Bevölkerung hat heute ein Signal gesendet: Wir sind parat für grosse, zukunftsweisende Projekte.Wil West ist ein Impuls für die Ostschweizer Wirtschaft. Und ein Zeichen, dass wir zusammen und mit Geduld überzeugende Lösungen finden», so Regierungsrat Marc Mächler, Vorsteher des Finanzdepartements
14:41 Uhr: Nach 74 von 75 Gemeinden liegt der Ja-Anteil bei der Abstimmung rund um Wil West bei klaren 54,78 Prozent.
14:09 Uhr: Soll der Kanton St.Gallen das Land an den Kanton Thurgau verkaufen, um das Wirtschaftsgebiet Wil West zu entwickeln? Die Urnen sind geschlossen, jetzt wird ausgezählt. Nach 68 von 75 Gemeinden liegt der Ja-Anteil bei 55,14 Prozent. Dem Ja-Lager ist der Sieg nicht mehr zu nehmen.
13:57 Uhr: Am heutigen Abstimmungssonntag hat die Stimmbevölkerung der Stadt Wil die Volksinitiative «Wil will wohnen! – Initiative für gemeinnütziges Wohnen in Wil» abgelehnt. Sie folgt damit der Empfehlung von Stadtrat und Stadtparlament. In der Stadt Wil sind insgesamt 7'792 Stimmen eingegangen, davon 58 leere Stimmen. Die Stimmbeteiligung beträgt 54,65 Prozent. Mit 4'579 Nein-Stimmen (59,21 Prozent) gegenüber 3'155 Ja-Stimmen (40,79 Prozent) wurde die Vorlage abgelehnt. Die Volksinitiative hatte verlangt, dass sich bis im Jahr 2050 mindestens 10 Prozent der Wohnungen in Wil im Eigentum von gemeinnützigen Wohnbauträgern befinden. Dazu sollten städtische Grundstücke in der Regel im Baurecht abgegeben sowie zusätzliche Finanzierungsinstrumente geschaffen werden. Der heutige Anteil gemeinnütziger Wohnungen liegt bei weniger als drei Prozent.
13:48 Uhr: Gemeinderatswahl Kirchberg: kein Entscheid im ersten Wahlgang. Am Sonntag, 8. März 2026, fand in Kirchberg der erste Wahlgang um den frei gewordenen Sitz im Gemeinderat statt. Keiner der drei Kandidaten erreichte das absolute Mehr. Der SVP-Kandidat Ronny Roth erzielte 1’053 Stimmen das beste Wahlresultat.
13:47 Uhr: Soll der Kanton St.Gallen das Land an den Kanton Thurgau verkaufen, um das Wirtschaftsgebiet Wil West zu entwickeln? Die Urnen sind geschlossen, jetzt wird ausgezählt. Nach 58 von 75 Gemeinden liegt der Ja-Anteil bei 53,17 Prozent.
13:29 Uhr: Gemäss der SRG-Hochrechnung sieht es bei den nationalen Abstimmungen folgendermassen aus: Individualbesteuerung 56% Ja, 44% Nein | SRG-Initiative 62% Nein, 38% Ja | Klimafonds-Initiative 71% Nein, 29% Ja | Stichfrage Bargeld-Initiative und Gegenentwurf: 39% Initiative, 61% Gegenentwurf
13:15 Uhr: Soll der Kanton St. Gallen Land an den Kanton Thurgau verkaufen, damit das Wirtschaftsgebiet «Wil West» realisiert werden kann? Nachdem die Stimmlokale geschlossen sind, läuft nun die Auszählung. Nach den Resultaten aus 42 von insgesamt 75 Gemeinden liegt der Ja-Anteil derzeit bei 52,8 Prozent.
13:12 Uhr In Oberbüren wird der Kantonsratsbeschluss über den Verkauf der Grundstücke «Wil West» sowie die Kompensation von Fruchtfolgeflächen im Kanton St. Gallen bei einer Stimmbeteiligung von 52,8 Prozent mit 50,56 Prozent Ja-Stimmen angenommen.
13:09 Uhr In Zuzwil sagen die Stimmberechtigten bei einer Stimmbeteiligung von 60,4 Prozent mit 66,39 zu 33,61 Prozent Ja zum Kantonsratsbeschluss über den Verkauf der Grundstücke «Wil West» und zur Kompensation von Fruchtfolgeflächen im Kanton St. Gallen.
13:06 Uhr Die ersten Trendrechnungen der SRF-Sender liegen vor: Die Halbierungsinitiative zeichnet sich als abgelehnt ab. Bei der Vorlage zur Individualbesteuerung ist das Ergebnis derzeit sehr knapp, weshalb noch keine klare Prognose möglich ist. Der Klimafonds wird deutlich verworfen. Auch die Bargeldinitiative wird voraussichtlich abgelehnt, während der dazugehörige Gegenvorschlag Zustimmung findet.
Heute entscheidet sich, wohin sich unsere Region politisch bewegt. Die Resultate aus der Schweiz und aus Wil werden zeigen, welche Themen die Bevölkerung wirklich bewegen.
Steffi antworten
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