Sophie Ullmann
stellt den Verein «impul-z» im WN-Vereins-Domino vor.
Matthias Tannò ist 30 Jahre alt und Co-Founder der Blinno GmbH.
Die Blinno GmbH ist ein junges und dynamisches No-Code-Unternehmen, das im Jahr 2017 gegründet wurde. Seither besteht die Mission darin, den Kunden dabei zu helfen, ihr Leben mit No-Code-Tools einfacher zu gestalten und digital das Beste aus sich herauszuholen. Sei es durch IT-Beratungen, Tool-Implementierungen, Automatisierungen oder eine individuelle Webapplikation.
Sirnach Matthias Tannò, welche Termine stehen heute in Ihrer Agenda?
Ich starte den Tag mit einem kurzen Austausch mit der Geschäftsleitung. Danach habe ich ein Bewerbungsgespräch, da wir unser Team erweitern, gefolgt von Projektleitergesprächen. Später am Tag folgen Verkaufscalls, und den Abschluss bildet die Aufnahme einer neuen Folge für unseren Podcast «No-Code Brauerei».
Was bedeutet Führung für Sie und was zeichnet Ihren Führungsstil aus?
Führung bedeutet, als Vorbild zu agieren. Ich möchte immer mit meinem Team auf Augenhöhe kommunizieren und bin überzeugt, dass gegenseitiger Respekt und Empathie die Basis für eine erfolgreiche Zusammenarbeit sind.
Was ist Ihnen in der Zusammenarbeit mit Ihren Mitarbeitern besonders wichtig?
In unserem Team ist der enge Zusammenhalt essenziell. Ich sehe meine Rolle darin, eine Umgebung zu schaffen, in der sich alle wohlfühlen und ihre Meinung frei äussern können. Das bedeutet auch, manchmal die Stimmung aufzulockern und Spass mit dem Team zu haben.
Wo fallen Ihnen die besten Ideen ein?
Die besten Ideen kommen mir oft in der Interaktion mit anderen, sei es in Meetings, bei Diskussionen mit unserem Team oder im Austausch mit Kunden. Ich bin überzeugt, dass kreative Lösungen oft aus dem Dialog entstehen.
Welchen Stellenwert hat Nachhaltigkeit in Ihrer Firma und in Ihrem Privatleben?
Nachhaltigkeit hat einen grossen Stellenwert, privat wie beruflich. Wir arbeiten in der Blinno GmbH papierlos und tragen mit unseren Lösungen aktiv dazu bei, dass auch unsere Kunden nachhaltiger werden können.
Was nervt Sie am meisten?
Wenn jemand um den heissen Brei redet. Ich schätze einen direkten und klaren Austausch auf Augenhöhe.
Womit langweilt man Sie am meisten?
Vor allem langwierige Vertragsarbeiten. Das überlasse ich lieber den Profis.
Welchen Rat würden Sie Ihrem 18-jährigen Ich mit auf den Weg geben?
Geh Risiken ein und hab den Mut, Dinge auszuprobieren. Es ist okay, Fehler zu machen, solange man daraus lernt. Bleib neugierig, denn die Lernkurve hört nie auf.
Wie bekommen Sie Beruf und Privatleben unter einen Hut?
Ich habe gelernt, wie wichtig es ist, ein Umfeld zu haben, das meine Rolle als Unternehmer versteht und mich tatkräftig unterstützt. Für dieses Umfeld bin ich unglaublich dankbar.
Welche Benefits gibt es bei Ihnen im Betrieb?
Bei uns gibt es bestens ausgerüstete Arbeitsplätze, Homeoffice, flexible Arbeitszeiten und Möglichkeiten zur Weiterbildung. Ausserdem ist uns der Spass im Team wichtig, den wir durch Teamevents und eine offene Startup-Atmosphäre fördern.
Haben Sie eine Viertagewoche schon einmal in Betracht gezogen? Was spricht dafür oder dagegen?
Ja, haben wir bereits besprochen. Was dafür spricht, ist, dass es die Zufriedenheit steigern kann. Was dagegen spricht, ist, dass es für uns in einer Wachstumsphase schwierig ist, die Kontinuität und Erreichbarkeit für unsere Kunden zu garantieren.
Was tun Sie gegen den Fachkräftemangel?
Die Neuheit der Branche und das Wachstum unseres Marktes bieten jungen Talenten eine einzigartige Perspektive. Zudem setzen wir bewusst auf Quereinsteiger: Solange jemand technisch affin ist, ermöglichen wir, sich im No-Code-Bereich eine neue Karriere aufzubauen.
Welches war die schwierigste Entscheidung, die Sie in Ihrer Karriere treffen mussten, und wie haben Sie sie bewältigt?
Die schwierigsten Entscheidungen waren personeller Natur. In einem Team, das sich wie eine Familie anfühlt, sind Trennungen von Mitarbeitenden besonders schwer.
Was soll man später einmal von Ihnen sagen?
Ich hoffe, man wird einmal sagen, dass ich für mein Team immer 100 Prozent gegeben habe und ein Vorbild war. Mir war ein fairer Umgang wichtig und ich habe es als meine Aufgabe gesehen, meine Mitarbeitenden zu fördern.
Wer soll als nächster Kandidat diese Fragen beantworten und warum wählen Sie diese Person aus?
Ich nominiere Lukas Naef von der iDIP Solution AG in Sirnach. Er ist CEO eines Unternehmens aus der Region Sirnach, das in einer ähnlichen Branche tätig ist wie wir – der Digitalisierung.
pd/mib
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