Roger Edelmann
hat im Rahmen der Aktionstage gegen Gewalt an Frauen drei Sitzbänke umgestaltet.
In der Wiler Tonhalle ist heute Parlamentssitzung. Benjamin Büsser von der SVP fordert eine PUK zur E-City-Wil-App.
Heute Abend befindet das Stadtparlament über mehrere Geschäfte der städtischen Wohnbaupolitik: Zur Debatte stehen sowohl die Volksinitia-tive «Wil will wohnen» als auch zwei Motionen, die als indirekte Gegenvorschläge konkrete Bauprojekte verlangen.
Wil Die Initiative «Wil will wohnen» verlangt, dass bis 2050 mindestens ein Zehntel aller Mietwohnungen in Wil im Besitz von gemeinnützigen Trägerschaften stehen. Der Stadtrat unterstützt zwar das Anliegen der Initianten, erachtet die vorliegende Formulierung aber weder als zielführend noch als umsetzbar. Er beantragt deshalb, die Vorlage ohne Gegenvorschlag abzulehnen.
Auch die vorberatenden Kommission des Stadtparlaments lehnt die Initiative ab, empfiehlt aber einen eigenen Gegenvorschlag: Ein Nachtrag in der Gemeindeordnung, welcher die Stadt zur Förderung des gemeinnützigen Wohnungsbaus verpflichtet. Zudem reichte die Komission zwei Motionen ein, welche als indirekte Gegenvorschläge konkrete Wohnbauprojekte auf dem Zeughausareal sowie im Quartier Lenzenbüel vorsehen. Beide sollen von gemeinnützigen Bauträgern realisiert werden, die Wohnungen ohne Profitabsicht anbieten.
Der Stadtrat unterstützt in seiner Stellungnahme nur lediglich das Vorhaben für das Zeughausareal. Er empfiehlt die Motion mit zwei Anpassungen zur Annahme: So soll die Möglichkeit weiterer Nutzungen wie etwa eines regionalen Polizeistützpunkts geprüft und der Ortsplanungsprozess berücksichtigt werden. Das Areal Lenzenbühl im Wiler Westquartier gilt im Stadtentwicklungskonzept zwar als geeignet für gemeinnützigen Wohnungsbau, gemäss Stadtrat allerdings erst auf lange Sicht: Eine Projektentwicklung sei dort frühestens ab 2035 denkbar, die in der Motion geforderte Umsetzung innert zwei Jahren also nicht möglich. Da sämtliche Entscheide der Kommission nur mit knappem Mehr zustande kamen, ist in der heutigen Parlamentssitzung mit intensiven Diskussionen zu rechnen.
Neben den Traktanden zur Wohnbaupolitik behandelt das Stadtparlament heute Abend folgende Geschäfte:
Linda Bachmann
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