Walter Gysel
stellt den Chor Mundo Unido im WN-Vereins-Domino vor.
Bild: fst
Bergholz
Sonne und knapp 30 Grad – besser hätte die Badisaison am Wochenende nicht enden können. Doch mit solchen Wetterverhältnissen wurden die Wilerinnen und Wiler diesen Sommer nicht verwöhnt. Ein Fazit zur vergangenen Wiler Badisaison.
Wil Der Frühling war sonnig. Aufgrund der heissen Temperaturen konnten die ersten Freibäder bereits im April öffnen. Doch der Sommer hielt nicht, was der Frühling versprach: Die Sommerferienmonate Juli und August zeigten sich grösstenteils verregnet und kalt. Auch gegen Saisonende blieb das Wetter oft trüb.
Sabin Rickenbach, Geschäftsführerin der Wiler Freibäder Bergholz und Weierwise, zieht trotz einiger verregneter Sommertage ein positives Fazit: «Im Juli gab es wetterbedingt deutlich weniger Badegäste. Da der Juni ein absoluter Rekordmonat war, zeigen die durchschnittlichen Zutrittszahlen trotzdem ein positives Bild», verrät sie. So sei die Anzahl der Badegäste in den beiden Freibädern im Vergleich zum Vorjahr ungefähr gleich geblieben. Neben dem normalen Tagesbetrieb hat in den Wiler Badis diesen Sommer ein vielfältiges Programm stattgefunden: Neben Kasperlitheater, Flohmarkt, Mondscheinschwimmen und einer Zeltnacht sei im Freibad Bergholz zum ersten Mal eine mobile Skimboard-Anlage aufgebaut worden. Diese sei von den Besucherinnen und Besuchern rege genutzt worden. Zwei von drei Mondscheinschwimmen hätten wetterbedingt abgesagt werden müssen, so Rickenbach. Alle anderen Events hätten planmässig stattfinden können.
Die Wispag plane laut Sabin Rickenbach ein grösseres Projekt im Freibad Bergholz zur Sanierung und Attraktivierung des Nichtschwimmerbeckens. «Leider hat das Parlament den beantragten Kredit noch nicht genehmigt», bedauert die Geschäftsführerin der beiden Wiler Freibäder. «Bauliche Änderungen werden deshalb frühestens für die Sommersaison 2027 realisiert werden können.» Kleinere Veränderungen gäbe es immer. Diese plane man jeweils über die Wintermonate.
Linda Bachmann
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