Ramon Gschwend
fährt in einer 16-tägigen Rallye bis ans Nordkap+.
Am Dienstagmorgen haben sich auf der Autobahn A1 auf gleicher Höhe zwei Auffahrunfälle in entgegengesetzten Fahrtrichtungen ereignet. Während bei der ersten Kollision in Richtung Zürich ein 38-jähriger Autofahrer leicht verletzt wurde, blieb der zweite Unfall in Fahrtrichtung St.Gallen ohne Verletzte. Die Kantonspolizei geht davon aus, dass der stockende Verkehr auf der Gegenfahrbahn durch gaffende Verkehrsteilnehmende mitverursacht wurde. Zwei Männer, die die Unfallstelle während der Vorbeifahrt mit ihren Mobiltelefonen filmten oder fotografierten, werden angezeigt.
Züberwangen Der erste Unfall ereignete sich kurz vor 6.45 Uhr auf dem Überholstreifen der A1 in Richtung Zürich. Eine 24-jährige Autofahrerin musste aufgrund des dichten Verkehrs abbremsen. Die unmittelbar hinter ihr fahrende, ebenfalls 24-jährige Frau konnte ihr Fahrzeug rechtzeitig anhalten. Ein nachfolgender 38-jähriger Autofahrer reagierte jedoch zu spät und prallte auf das Auto der zweiten Lenkerin. Durch die Wucht des Aufpralls wurde dieses in das vorderste Fahrzeug geschoben. Der 38-Jährige zog sich leichte Verletzungen zu und wurde vom Rettungsdienst vor Ort medizinisch versorgt. Für die Bergung der Fahrzeuge sowie die Unfallaufnahme musste der linke Fahrstreifen während rund einer Stunde gesperrt werden. Dies führte zu einem Rückstau. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 15'000 Franken. Kurz nach 7.10 Uhr kam es auf derselben Höhe auf der Gegenfahrbahn in Richtung St.Gallen zu einer weiteren Auffahrkollision. Eine 24-jährige Autofahrerin bremste wegen des Verkehrsaufkommens ab. Die hinter ihr fahrende 37-Jährige konnte nicht mehr rechtzeitig anhalten und prallte gegen das Heck des vorausfahrenden Autos. Verletzt wurde niemand. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 5'000 Franken geschätzt. Nach Angaben der Kantonspolizei deutet vieles darauf hin, dass sich der Verkehr in Richtung St.Gallen wegen gaffender Verkehrsteilnehmender staute. Während der Unfallaufnahme stellten die Einsatzkräfte zudem zwei Männer im Alter von 33 und 45 Jahren fest, die die Unfallstelle während der Vorbeifahrt mit ihren Mobiltelefonen filmten oder fotografierten. Beide werden zur Anzeige gebracht.
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