Ramon Gschwend
fährt in einer 16-tägigen Rallye bis ans Nordkap+.
Marcel Müggler ist 49 Jahre alt, verheiratet und Vater von zwei Kindern.
Die Tanklogistik Eschlikon AG wurde im Jahr 2004 gegründet. Heute führen die Brüder Marcel (49) und Heinz Müggler zusammen die Firma. Das Transportunternehmen beliefert in der Ostschweiz private Kunden mit Heizöl und Diesel sowie Tankstellen mit Treibstoff. Tagtäglich ist das Team von acht Chauffeuren auf den Strassen unterwegs und versorgt die Bevölkerung mit Brenn- und Treibstoff.
Eschlikon Marcel Müggler, welche Termine stehen heute in Ihrer Agenda?
Als Erstes kontrolliere ich alle Bestände der Tankstellen und bespreche die letzten Details mit den Chauffeuren. Sobald alle abgefahren sind, beginne ich mit dem Disponieren für die nächsten Tage.
Was bedeutet Führung für Sie und was zeichnet Ihren Führungsstil aus?
Ich versuche, als Chef mein Bestes zu geben und ein gutes Vorbild gegenüber den Mitarbeitern zu sein.
Engagieren Sie sich als Firmenchef in der Gemeinde?
Momentan bin ich sehr in der Firma engagiert und möchte meine Freizeit mit der Familie verbringen, darum ist das Engagement in der Gemeinde eher klein.
Was ist Ihnen in der Zusammenarbeit mit Ihren Mitarbeitern besonders wichtig?
Ich lege grossen Wert darauf, dass die Zusammenarbeit geschätzt wird und wir respektvoll miteinander umgehen. Da wir ein kleines Team sind, ist es wichtig, dass wir alle am selben Strick ziehen, aber natürlich darf auch die Geselligkeit nicht fehlen.
Mit wem und wo verbringen Sie Ihre Mittagspause?
Meistens zu Hause mit meiner Frau, manchmal aber auch im Restaurant.
Welchen Stellenwert hat Nachhaltigkeit in Ihrer Firma und in Ihrem Privatleben?
Ich versuche, so weit wie möglich, die Touren ökologisch zu planen, sparsam zu fahren, und ich schaue, dass unsere Lastwagen den neusten Abgaswerten entsprechen.
Was war Ihr erstes Sackgeld und was haben Sie dabei verdient?
Ich half unserem Nachbarn auf dem Bauernhof und erhielt dafür manchmal einen Batzen.
Was beschäftigt Sie zurzeit am meisten?
Die Ferienzeit ist immer eine He-rausforderung. Da einige Mitarbeiter ihre wohlverdienten Ferien haben, ist die Planung etwas schwieriger, denn die Tankstellen dürfen nie leerlaufen.
Wer hat Sie auf dem Weg zum Chef am meisten gefördert und gefordert?
Mein Vater. Wir gründeten zu dritt die Firma und als er sich zurückzog, stand er uns immer noch mit Rat und Tat zur Seite, liess uns aber auch selbst unsere Entscheidungen treffen.
Wie bekommen Sie Beruf und Privatleben unter einen Hut?
Da die Kinder bereits berufstätig sind, versuche ich, nach Möglichkeit immer das Abendessen mit meiner Familie einzunehmen. So hat jeder die Möglichkeit, von seinem Tag zu erzählen, und wir können auch gemeinsame Termine besprechen.
Was wollten Sie als Kind werden?
Eigentlich wollte ich Strassenbauer werden, da es aber diesen Beruf noch nicht gab, habe ich den Beruf des Schreiners erlernt.
Welches Ziel haben Sie 2023 mit Ihrem Unternehmen?
Unseren Neubau fertigzustellen und weiterhin erfolgreich und unfallfrei durch den Alltag zu kommen.
Welchen Rat würden Sie Ihrem 18-jährigen Ich mit auf den Weg geben?
Egal was du arbeitest, die Hauptsache ist, du tust es mit viel Freude und Leidenschaft.
Was tun Sie gegen den Fachkräftemangel?
Wenn wir auf der Suche nach neuen Mitarbeitern sind, versuchen wir, jedem Interessierten eine Chance zu geben, egal ob er aus der Branche kommt oder nicht.
Wer soll als nächster Kandidat diese Fragen beantworten und warum wählen Sie diese Person aus?
Ich nominiere Yves Münger von der Yves Münger GmbH in Balterswil, ein junges und kompetentes Unternehmen. Dank ihrer Arbeit fliesst der Strom in unserem Neubau.
pd/dot
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