Ramon Gschwend
fährt in einer 16-tägigen Rallye bis ans Nordkap+.
Wuppenau hat das Qualifikationsduell für den «Donnschtig-Jass» vergangenen Donnerstagabend im Berner Oberland gegen Amriswil deutlich verloren. Nicolas Brühwiler, Präsident der «Donnschtig-Jasser am Nollen», verrät, wie es für den Verein nun weitergeht.
Wuppenau Für den Verein «Donnschtig-Jasser am Nollen» platzte vergangenen Donnerstag ein lang ersehnter Traum: Nach über zwei Jahren Vorbereitungszeit findet der «Donnschtig-Jass» heute Abend nicht auf dem Wuppenauer Nollen, sondern auf dem Marktplatz in Amriswil statt. Die Gemeinde Wuppenau hat das Duell gegen Amriswil vergangenen Donnerstag im Berner Oberland mit 131 Differenzpunkten verloren und damit auch die Qualifikation für die Liveaustragung.
«Es war ein irrsinnig schöner Abend mit dem Verein und den Fans, auch wenn das Resultat sportlich gesehen eine Enttäuschung war», sagt Nicolas Brühwiler, OK-Präsident des Anlasses und Präsident des Vereins «Donnschtig-Jasser am Nollen». Dass die SRF-Livesendung nun nicht auf dem Wuppenauer Nollen stattfindet, nimmt Brühwiler gelassen. «Wir haben von Anfang an gewusst, entweder wir werden uns bedanken oder gratulieren. Das ist so bei jedem Sport.» Etwas Wehmut befalle ihn, wenn er an die Bilder denke, die es am Anlass auf dem Nollen gegeben hätte. «Bei diesem Wetter hätte es bestimmt ein tolles Volksfest gegeben. Das hätten OK und Verein der Bevölkerung und der Region gerne geschenkt», so der 39-jährige Wuppenauer.
Der Verein «Donnschtig-Jasser am Nollen» wurde 2025 als Träger des Anlasses gegründet. Aktuell zählt er über hundert Mitglieder. Rund zwei Jahre haben sich das OK und der Verein mit den Vorbereitungen für die Austragung des SRF-Formats vorbereitet. Die Idee, den «Donnschtig-Jass» in die kleine Thurgauer Gemeinde zu bringen, kam von Nicolas Brühwiler. In einem Alter von 13 Jahren hatte er in der Formatversion «Samschtig-Jass» des SRF selbst teilgenommen. «Es war ein Traum, den ‹Donnschtig-Jass› in die Landgemeinde zu holen», so der Vereinspräsident. Auch die Gemeinde habe die Idee unterstützt, wodurch das Projekt rasch Fahrt aufnehmen konnte.
Auch wenn der «Donnschtig-Jass» nicht in Wuppenau stattfindet – der Wuppenauer Verein ist trotzdem dabei. Rund 70 Helferinnen und Helfer gehen nach Amriswil, um die Gemeinde bei der Durchführung des Anlasses zu unterstützen. «Unsere Gegnerin ist uns sehr dankbar», betont Nicolas Brühwiler. Das Dossier «Donnschtig-Jass Wuppenau» werde vom OK nun abgeschlossen. Zu weit weg, will er es aber nicht verstauen: «Wer weiss – was nicht ist, kann ja noch werden», sagt der 39-Jährige. Er könne sich – falls politisch gewünscht – durchaus vorstellen, 2030 erneut für eine Durchführung der SRF-Liveshow zu kandidieren. «Das ist aber noch Zukunftsmusik», betont Brühwiler. Momentan nehme der Verein Spiel für Spiel. Das nächste davon sei nun der Anlass in der Gemeinde Amriswil heute Abend.
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