Arjeta Osmani
absolviert derzeit ihre Ausbildung zur Detailhandelsfachfrau.
Am 14. Juni findet in der Äbtestadt der
erste Wahlgang der Ersatzwahlen statt. Sechs Personen sind nominiert.
Stadtpräsident Hans Mäder legt sein Amt per 16. August vor Ende der regulären Amtsperiode nieder. Die Ersatzwahlen finden am 14. Juni statt. Am 2. April ist die Eingabefrist abgelaufen. Eine kurze Übersicht über die Kandidatenliste.
Wil Die erste offizielle Kandidatur wurde Anfang März durch die FDP Wil bekanntgegeben: Die Partei nominierte den Stadtrat Jigme Shitsetsang einstimmig als Kandidaten für das Amt des Stadtpräsidenten. Der 54-Jährige steht seit 2021 dem Departement Bildung und Sport der Stadt Wil vor. Zudem gehört er seit 2016 dem St.Galler Kantonsrat an, wo er den Wiler Freisinn vertritt.
Als sein direkter Konkurrent gilt Stadtratskollege Andreas Breitenmoser. Auch er wurde kurz darauf von seiner Partei einstimmig für das Stadtpräsidium nominiert. Der 53-Jährige bekleidet derzeit das Amt des Vizepräsidenten und steht seit 2021 dem Departement Versorgung und Energie vor.
Als letzte Partei nominierten die Grünen Prowil Ende März ihren Fraktionspräsidenten Michael Sarbach für das Amt des Stadtpräsidenten. Zuvor war bekannt, dass der 44-Jährige als Stadtrat kandidieren möchte. Nun stellt sich der Grüne-Politiker für beide Ämter zur Wahl. Er wurde 2004 ins Stadtparlament und 2020 für den Wahlkreis Wil in den Kantonsrat gewählt.
Der erste offizielle Kandidat für den Stadtrat war Thomas Abbt. Er wurde zeitgleich mit Andreas Breitenmoser von der Mitte Wil nominiert. Der 57-Jährige Wiler trat im Frühjahr 2025 krankheitsbedingt aus dem Stadtparlament zurück. Nun ist er wieder fit und möchte erneut politische Verantwortung für die Stadt Wil übernehmen.
Ende März gab die SVP Stadt Wil eine weitere Stadtratskandidatur bekannt. Die Partei will mit Lukas Reimann ihren Sitz im Stadtrat zurückgewinnen. Der 43-Jährige zog 2004 in den St.Galler Kantonsrat ein. Seit 2007 vertritt er den Kanton im Nationalrat. Über eine Kandidatur als Stadtpräsident wurde gemunkelt – vor allem nach der Nominierung der Grünen Prowil – die SVP bleibt jedoch bei der Stadtratskandidatur.
Der erste Wahlgang findet am 14. Juni statt. Erreicht keiner der Kandidaten das absolute Mehr, so gibt es einen zweiten Wahlgang. Dieser ist auf den 16. August datiert. Bei einem zweiten Wahlgang gilt das relative Mehr.
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