Sophie Ullmann
stellt den Verein «impul-z» im WN-Vereins-Domino vor.
Stefan Korn ist Geschäftsführer und Inhaber der Naweko AG in Bazenheid.
Die Naweko AG in Bazenheid ist spezialisiert auf die Verarbeitung von Naturstein, Quarzkomposit und Keramikmaterialien. Sie realisiert hochwertige Lösungen für Küchenabdeckungen, Bäder, Treppen und Böden sowie individuelle Innenausbauten. Qualität, Präzision und der persönliche Kundenkontakt stehen bei ihnen seit vielen Jahren im Mittelpunkt.
Bazenheid Stefan Korn, welche Termine stehen heute in Ihrer Agenda?
Der Tag startet bei mir meistens mit organisatorischen Themen und Besprechungen mit dem Team der Produktion. Danach stehen Mithilfe in der Produktion, Kundenberatungen, Baustellenabklärungen und meist Telefonate auf dem Programm. Kein Tag und kein Auftrag ist genau gleich – genau das macht den Beruf spannend.
Was bedeutet Führung für Sie und was zeichnet Ihren Führungsstil aus?
Führung bedeutet für mich, Verantwortung zu übernehmen und als Vorbild voranzugehen. Ich setze auf einen ehrlichen, direkten und respektvollen Umgang. Mir ist wichtig, dass jeder weiss, woran er ist, und dass wir als Team gemeinsam Lösungen finden.
Was ist Ihnen in der Zusammenarbeit mit Ihren Mitarbeitern besonders wichtig?
Vertrauen, selbstständig Entscheidungen zu treffen und Zuverlässigkeit. Gerade im Handwerk ist gute Teamarbeit entscheidend. Jeder im Betrieb trägt seinen Teil zum Erfolg der Firma bei.
Wo fallen Ihnen die besten Ideen ein?
Oft direkt bei der Arbeit – sei es in der Werkstatt, auf der Baustelle oder im Gespräch mit Kunden. Die besten Ideen entstehen meist aus konkreten Anforderungen und praktischen Herausforderungen.
Welchen Stellenwert hat Nachhaltigkeit in Ihrer Firma und in Ihrem Privatleben?
Naturstein ist ein langlebiges und nachhaltiges Produkt. Deshalb spielt Nachhaltigkeit bei uns automatisch eine grosse Rolle.
Was nervt Sie am meisten?
Wenn Absprachen nicht eingehalten werden und dadurch unnötiger Mehraufwand oder unnötiger Stress für alle entsteht. In unserem Betrieb und im allgemeinen internen Ablauf ist Verlässlichkeit sehr wichtig.
Womit langweilt man Sie am meisten?
Mit langen Diskussionen um ein Thema herum ohne konkrete Lösungen.
Was soll man später einmal von Ihnen sagen?
Jemand, der unternehmerisch mutig war, der kreativ gedacht und Lösungen gefunden hat – und der neben der Arbeit auch das Leben genossen hat, zum Beispiel auf dem Töff.
Welchen Rat würden Sie Ihrem 18-jährigen Ich mit auf den Weg geben?
Nicht alles zerdenken und Chancen mutig anpacken. Fehler gehören dazu und bringen einen oft weiter.
Wie bekommen Sie Beruf und Privatleben unter einen Hut?
Es ist oft viel Arbeit, aber ich versuche bewusst, zwischendurch Zeit für die Familie einzuplanen. Manchmal braucht es auch jemanden, der einen daran erinnert – meine Frau schafft es zum Glück immer wieder, mich auch mal vom Arbeitsplatz wegzuholen.
Was tun Sie gegen den Fachkräftemangel?
Wir setzen auf ein junges, kreatives Team und ein familiäres Arbeitsklima. Gleichzeitig investieren wir laufend in modernste, innovative Technologien. Das entlastet unsere Mitarbeitenden von schwerer körperlicher Arbeit, erhöht die Attraktivität des Berufsbildes und lässt uns handwerkliche Tradition perfekt mit digitaler Präzision verknüpfen.
Welche Benefits gibt es bei Ihnen im Betrieb?
Ein familiäres Arbeitsumfeld, moderne Arbeitsplätze, kurze Entscheidungswege und gegenseitige Unterstützung. Uns ist wichtig, dass sich die Mitarbeitenden wohlfühlen.
Haben Sie eine Viertagewoche schon einmal in Betracht gezogen? Was spricht dafür oder dagegen?
Das Thema ist interessant und wird sicher weiter an Bedeutung gewinnen. Im Handwerk braucht es aber viel Flexibilität und Kundennähe. Deshalb ist eine generelle Viertagewoche bei uns aktuell schwierig umzusetzen.
Welches war die schwierigste Entscheidung, die Sie in Ihrer Karriere treffen mussten, und wie haben Sie sie bewältigt?
Schwierige Entscheidungen gibt es immer wieder – besonders wenn sie Menschen betreffen. Wichtig ist, ehrlich zu kommunizieren, Verantwortung zu übernehmen und langfristig zu denken.
Wer soll als nächster Kandidat diese Fragen beantworten und warum wählen Sie diese Person aus?
Ich nominiere Sanja Targiroff. Er ist der neue, junge und tüchtige Geschäftsführer der Targiroff Moto-Center AG in Kirchberg, die in der Töffbranche tätig ist.
pd/mib
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